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Karlheinz Wenzel

geb. 1932 in Wolfsberg, Böhmen
lebt in Neubrandenburg

Mit dem Kunstpreis der FDJ, den Karlheinz Wenzel 1958 erhielt, hatte man ihm schon in jungen Jahren sein künstlerisches Schaffen in der DDR anerkannt. Im selben Jahr war er auch auf der 4. Deutschen Kunstausstellung in Dresden vertreten. Der Schwerpunkt der Arbeit des Malers und Zeichners Wenzel liegt auf Landschaftsbildern und figürlichen Darstellungen, oft Themen aus dem Leben der Landarbeiter.

Nach einer Lehre als Gebrauchswerber begann Wenzel als 18-Jähriger ein Studium an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee, das er 1955 abschloss. Die folgenden Jahre verbrachte er als freischaffender Künstler in Wittenberg und siedelte sich 1970 in Neubrandenburg an, wo er heute noch lebt.

Karlheinz Wenzels künstlerische Arbeiten verhalfen ihm zu bedeutenden Preisen in der DDR. So wurde ihm 1968 die Johannes-R.-Becher-Medaille verliehen, die der Kulturbund der DDR jährlich für Verdienste in der "Entwicklung der sozialistischen Nationalkultur" vergab, es folgten 1974 der Kunstpreis des Freien Deutschen Gewerkschaftsbunds, 1970 und 1980 der Lucas-Cranach-Preis der Stadt Wittenberg und 1976 der Orden "Banner der Arbeit" für "hervorragende und langjährige Leistungen bei der Stärkung und Festigung der DDR".