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Hans Vent

geb. 1934 in Weimar
lebt und arbeitet in Berlin

"... Für mich hat die rein abbildhafte Darstellung von Arbeitsvorgängen oder die Illustrierung von Geschichtlichem wenig Sinn. Dagegen hat das Seinsmäßige, das Elementare des Menschen immer eine Rolle gespielt ..."
Hans Vent, Sohn eines Landschaftsmalers, erhielt schon früh Mal- und Zeichenunterricht. Er absolvierte bis 1951 eine Ausbildung zum Baumaler in Weimar, die er in nur einem Jahr abschloss. Von 1953-58 studierte er an der Kunsthochschule in Berlin-Weißensee, um anschließend freiberuflich zu arbeiten.
Zu seinen frühen künstlerischen Äußerungen zählen Wandbilder wie Arbeit und Freizeit (1958-59) oder Aus der Geschichte des Transport- und Verkehrswesens (1960). Er wirkte an kollektiven Arbeiten mit, wie der Außenwandgestaltung der Berliner Markthalle (1969). Mit dem Auftrag für eines der Wandbilder für das Foyer des Palastes der Republik erreichte sein Schaffen in der DDR einen Höhepunkt.
Ab 1976 lehrte Hans Vent fünf Jahre an der Kunsthochschule in Berlin. Sein Werk, das neben der Malerei auch Grafiken und plastische Arbeiten umfasst, blieb durchweg einem eigenen, den strikten Darstellungsformeln des sozialistischen Realismus fernbleibenden Stil treu. Seit 1990 ist Hans Vent Mitglied der Akademie der Künste.